Vampire Crawlers im Test: Sind $9.99 fair?¶
Kurze Antwort: Die Zahlen sagen ja, mit einem Aber. Hier sind alle geprüften Datenpunkte dazu, wie das Spiel tatsächlich angekommen ist.
Die Wertungen, geprüft¶
| Quelle | Urteil | Detail |
|---|---|---|
| Steam | Very Positive | 98 % von 4.600+ Reviews in den ersten zwei Tagen; 94 % von 8.639 englischen Reviews am 3. November 2026 |
| Game Informer | 8/10: „Dazzling Dungeons“ | „Vampire Crawlers erhebt ein sonst simples, aber sehr unterhaltsames Kartenspiel ...“ |
| Spieler | 1.000.000+ in den ersten Wochen | Für einen Deckbuilder-Ableger für $9.99 ist das ein Hit, an welchem Maßstab auch immer |
Metacritic sammelt die Kritiken zu 82 aus 28 Medien (26 auf der PC-Seite). Das Hauptspiel Vampire Survivors hat dort eine eigene Seite: 86 bei den Kritikern und 8,1 aus 1.048 Nutzerwertungen auf dem PC. Eine verirrte 7,4 in Suchergebnissen ist die Einzelwertung eines Nutzers, kein Aggregat: Sie darf für keines der beiden Spiele einspringen.
Warum es funktioniert¶
Die Designphilosophie bringt Matteo Sapio, Chief Strategy Officer bei poncle, klar auf den Punkt:
„Wir lieben Kartenspiele, aber wir sind nicht besonders gut darin. Sie sind kompliziert. Also haben wir das Spiel gemacht, das wir selbst spielen wollten.“
Das ist das ganze Spiel in einem Satz. Vampire Crawlers nimmt das Universum von Vampire Survivors und schraubt es auf einen combo-getriebenen Deckbuilder: aufsteigende Mana-Kosten bauen Multiplikatoren auf, Wild-Karten halten Ketten am Leben, und das Ganze läuft in Dungeon-Crawls aus der Egoperspektive. Es ist ein Kartenspiel, das dich nicht dafür bestraft, dass du Kartenspiele schlecht spielst – genau die Marktlücke, auf die poncle gezielt hat.
Was die Tests durchgehend loben:
- Das Combo-Gefühl: das ganze Deck in einem einzigen eskalierenden Zug zu spielen ist die Dopamin-Schleife, und sie ist großzügig eingestellt (Combo startet bei +100 %).
- Run-Länge: kurze Dungeon-Runs statt 90-Minuten-Marathons wie bei Slay the Spire.
- Preis-Leistung: $9.99 für Freischaltungen im Wert von 161 Achievements, 25 Charaktere, 18 Evolutionen und einen geheimen Boss, den die meisten Spieler nie finden.
Das Aber¶
Es ist ein Spin-off, keine Fortsetzung. Wenn du mehr Bullet-Heaven-Action willst, fühlt sich die rundenbasierte Kartenschleife in der ersten Stunde langsam an. Das Spiel verlässt sich außerdem darauf, dass du seine Combo-Regeln verstehst – Karten mit gleichen Kosten brechen deine Kette, gesprungene Karten zerbrechen –, ohne dafür ein gutes Tutorial zu bieten. (Genau deshalb gibt es diese Seite; siehe Karten & Mechaniken.)
Urteil nach Spielertyp¶
- Vampire-Survivors-Fans, die eine Strategieschicht wollen: kaufen, am ersten Tag, zum Vollpreis.
- Deckbuilder-Fans: kaufen; es ist einer der zugänglichsten Vertreter des Genres.
- Reine Action-Fans: probier zuerst die Demo-Inhalte (mehrere Charaktere und Karten sind in der Demo zugänglich) oder spiel es über Game Pass.
- Completionists: der geheime Boss Red Death und MissingN0 sind ein wirklich hartes Endgame; siehe Secrets.